Kristallzucht

Am Institut für Metallkunde und Metallpyhsik werden mehrere Öfen zur Zucht spezifisch orientierter Kristalle aus einer Schmelze betrieben. Verwendet wird dabei ein modifiziertes Bridgman-Stockbarger-Verfahren in Verbindung mit monokristallinen Keimkristallen der gewünschten Orientierung. Unterschiedliche Formen von Ein- und Bikristallen können so in makroskopischer Größenordnung hergestellt werden und dienen als Grundlage für weiterführende Untersuchungen. Als Ausgangsmaterialien stehen Aluminium, Kupfer, Magnesium und Zink mit hohem Reinheitsgrad zur Verfügung.

Anwendungsmöglichkeiten:
  • Zucht von Ein- und Bikristallen
  • Präzise Einstellung der kristallographischen Orientierung über Keimkristalle
Technische Daten:
  • Höchsttemperatur des Ofens: T=900°C
  • Zuggeschwindigkeit: 0.5-3cm/h
  • Maximale Abmessungen der Kristalle: l=5-15cm, Ø=1-4cm
  • Materialien: Al, Cu, Mg und Zn